ZAHNIMPLANTATE

Das Thema Zahnimplantate ist ein sehr umfangreiches, weshalb wir auf dieser Seite die wichtigsten allgemeinen Informationen geben wollen.

Wenn Sie sich für einen Teilbereich genauer interessieren, finden Sie hier zu ausgewählten Themen detailierte Information:

 

Sollten Ihre Fragen dennoch unbeanwortet bleiben, können Sie uns gerne jederzeit per E-Mail eine Nachricht übermitteln.

Allgemeines

Das Zahnimplantat ist der hochwertigste Ersatz für den eigenen Zahn. Hier handelt es sich um eine künstliche Zahnwurzel aus Titan, die sich mit dem Knochen verbindet.

Es gibt unterschiedliche Anwendungsbereiche: Die Versorgung von Einzelzahnlücken, sowie die Behandlung beim Fehlen aller oder mehrerer Zähne nebeneinander.

Mit den heutigen Möglichkeiten der zahnärztlichen Implantologie lassen sich zuverlässige und langfristige Ergebnisse erzielen.

Sogar der Eingriff an sich ist bei den meisten Patienten schonender als das Ziehen des betroffenen Zahnes. Nach unseren Erfahrungen sind nach der Operation kaum mit Schmerzen zu rechnen, sodass die einmalige Einnahme eines Schmerzmittels häufig ausreicht.

Es hat sich auch gezeigt, dass es fast keine Personengruppen mehr gibt, die als komplett ungeeignet für Zahnimplantate gelten.

 

Implantate sind in den meisten Fällen bei Rauchern und Diabetikern gut möglich.

Wir weisen jedoch darauf hin, dass ein gut eingestellter Blutzucker und das Reduzieren des Rauchens jedenfalls vorteilhaft für Operationen und Behandlungen im Mund sind.

Einzelzahnimplantat

Für einzelne verloren gegangene Zähne bieten sich Zahnimplantate, Brücken und Klebebrücken bei den Frontzähnen als Behandlungsmöglichkeiten an. Wenn nichts dagegenspricht, empfehlen wir ein Zahnimplantat als Behandlungsmethode.

Einzelzahnimplantate sind eine sichere Behandlungsmethode bei der die benachbarten Zähne geschont werden.

Mehrfachzahnimplantat

Sollen mehrere Zähne gleichzeitg ersetzt werden, gibt es auch dafür eine Lösung. Mehr Informationen zum THema Mehrfachzahnimplantate haben wir für Sie auf einer gesonderten Seite zusammengestellt.

Keramikimplantate

Mit freundlicher Genehmigung der FA Nobel Biocare

Die allermeisten Zahnimplantate bestehen aus Titan. In den letzten Jahren wird vermehrt nach metallfreien Alternativen nachgefragt. Keramikimplantate sind hier eine hochwertige Alternative.

Häufige Fragen zum Thema Zahnimplantate

Nein, die meisten Patienten empfinden das Setzten eines Implantates als schmerzfrei. Üblicherweise findet der Eingriff unter lokaler Betäubung, also ohne Narkose statt. Hierbei spürt man nur die Spritze und während des Eingriffs ein leichtes Ziehen.

Nein, wie generell bei Zahnbehandlungen in lokaler Betäubung wird vom unmittelbaren selbständigen Fahren im Straßenverkehr nach der Behandlung dringend abgeraten. Direkt vor unserer Praxis findet sich die UBahnstation Zieglergasse und ein Taxistand. Für Patienten mit einer weiteren Heimreise empfiehlt es sich jemanden für die Rückfahrt zu organisieren.

Prinzipiell am nächsten Tag bei körperlich nicht anstrengenden Arbeiten. Manche Patienten gehen auch direkt nach der Implantation wieder direkt zur Arbeit. Im Einzelfall ist das jedoch sehr unterschiedlich.

Hier empfehlen wir die unmittelbare postoperative Phase abzuwarten. Meistens ist nach der Nahtentfernung alles wieder möglich. Die Nahtentfernung findet zwischen 7 und 10 Tage nach der Operation statt.

Prinzipiell ja. Je nach Stärke des Rauchens ist jedoch ein erhöhtes Entzündungsrisiko gegeben. Auch das Langzeitüberleben der Zahnimplantate im Mund kann herabgesetzt sein.. Idealerweise reduzieren Sie vor und nach dem Eingriff Ihr Rauchen.

Zunächst kommen Sie zu einer Beratung, wo eine Befundaufnahme gemacht wird. Oft wird auch ein 3D-Röntgen (DVT) ( Linkfür) eine genaue Fallplanung durchgeführt. Meist werden mehrere Lösungsvorschläge angeboten und mit Ihnen die verschiedenen Optionen besprochen. Entweder Sie kommen dann zu einem weiteren Planungstermin oder es wird gleich eine Operation geplant.

Bei der Operation ist der Aufenthalt in der Ordination, je nach Umfang,  etwa 45 bis 90 Minuten. Die Operationsdauer kann je nach Aufwand sehr variieren, meistens zwischen 10 und 30 Minuten. Am Ende bekommen Sie einen Kühlbeutel, postoperative Anweisungen und einen Termin für die Nahtentfernung.

Nein, im sichtbaren Bereich wird bei Ihnen nie eine Zahnlücke zu sehen sein. Am Ende jeder Behandlung werden Sie mit einem Provisorium versorgt.

Nach der Setzung des Implantates muss es mit dem Knochen verwachsen. Dieser Vorgang dauert zumindest 2 Monate. Im Falle eines gleichzeitigen Knochenaufbaus muss diesem Prozess noch mehr Zeit eingeräumt werden. Im Anschluss daran wird die endgültige Versorgung angefertigt.

prothetische Versorgung

Falls wir die Behandlung mit Implantaten für einen zuweisenden Kollegen übernehmen, erfolgt die Fertigstellung der definitiven prothetischen Versorgung, also der Krone, Bücke oder Prothese, in der Ordination des Zuweisers. Bei uns wird für Sie fallweise ein Provisorium erstellt.

Im Idealfall halten Implantate ein Leben lang. Wie bei den natürlichen Zähnen kann es vorkommen, dass die Implantate vorzeitig entfernt werden müssen. Im Rahmen einer Periimplantitisbehandlung kann man eine Entzündung des Gewebes um das Implantat zum Erliegen bringen. So kann man den Fortbestand des Implantates im Mund sichern.

Wir empfehlen hier eine regelmäßige Kontrolle und professionelle Mundhygiene. Wichtig ist es die Anzeichen einer Entzündung frühzeitig zu erkennen um sie erfolgreich bekämpfen zu können.

Ein erstes Beratungsgespräch ist kostenlos.

Im Falle einer definitiven Fallplanung mit Erstellung von Heilkostenplänen erlauben wir uns ein Honorar zu verrechnen. Dieses wird im Fall der Durchführung mit den Behandlungskosten gegengerechnet.

Es können auch noch gesondert Kosten für die Befunderhebung, wie Panoramaröntgen und 3D-Röntgen entstehen. Falls Sie ein aktuelles Panoramaröntgen oder sonstige Unterlagen besitzen, bitten wir Sie, diese mitzunehmen.